Feuerwehrfrauenkalender 2012 – Viertes Shooting im Kasten
Vergangenen Mittwoch war es wieder soweit, wir hatten ein weiteres Shooting für den Feuerwehrfrauenkalender. Dieses mal haben wir uns für ein Indoorshooting entschieden. Diesmal sogar mit Richter-Studio-Hintergrundsystem.Auf das 5m Breite gestell befestigten wir einen weißen Bühnenmoltonstoff. Vorteile Gegenüber Hintergrundpapier sind:
- Wiederverwendbar (Papierhintergründe müssen meist abgeschnitten werden)
- Lässt sich zusammenfalten (Papierhintergründe werden auf 3-5m langen Rollen gelagert)
- Schluckt Licht, es treten keine unerwünschten Reflexionen auf (Bei Papierhintergründen kann es je nach Belichtungssetting zu Reflexionen kommen)
Aber es gibt auch ein paar Nachteile:
- Der Hintergrund kann je nach Lichtsetting faltig wirken
- Der Stoff ist relativ schwer und kann das Hintergrundsystem durchbiegen.
- Man wird schnell vollgefusselt, wenn man etwas schwarzes trägt
Der Vorteil ist, dass ein weisser Hintergrund sehr sauber wirkt und eine Coole Athmosphäre schafft. Mit geringem Aufwand lässt sich das Modell komplett vom Hintergrund freistellen und es wachsen daraus interessante Möglichkeiten. Ich habe dies beim untersten Bild einmal kurz demonstriert ohne es wirklich perfekt durchzuführen (Kann man sicher besser machen
).
Als Lichtsetup diente uns ein Scherensetup plus Softbox als Hauptlicht. Zu den unten stehenden Fotos ist noch anzumerken, dass die Bilder von Timo technisch deutlich besser sind und dass im endgültigen Foto auch ein interessanteres Outfit gewählt wurde
Ansonsten ist noch zu berichten, dass es ein sehr heißes Shooting war, mit gefühlten Temperaturen von um die 40°C! Die Ausrüstung schleppt sich leider nicht von Alleine und (für alle die sich damit nicht auskennen) die HiPress (Werbeprospekt einer bauähnlichen Einheit) ist echt recht schwer…
So long, Eine Gute Zeit und Gruß, Stefan
P.S.: Anbei noch ein paar Fotos
Neuer Autor und gemeinsames Projekt
Wir ihr schon gemerkt habt, gibt es seit vergangener Woche einen weiteren Autoren auf bosst.de, nämlich Stefan Pietrzik, einen geschätzten Kameraden und Fotografen. Wir werden in Zukunft mehr zum Thema Fotografie veröffentlichen und auch diverse Arbeiten und Tutorials. ![]()
An den letzten drei Postings, kann man ja schon sehen, wie unser aktuelles Projekt aussieht. Wir haben uns gedacht, dass wir dieses Jahr noch einen Feuerwehrkalender für 2011 erstellen. Die Sache ist recht knapp, aber leider kamen wir nicht früher auf diese Idee, daher haben wir momentan recht stressige Wochenenden. Zum Projekt selbst kann ich sagen, dass wir wie eben gesagt, einen Feuerwehrkalender erstellen, der ausschließlich mit Feuerwehrfrauen aus dem Bodenseekreis realisiert wird. Die jeweiligen Aufgaben sind mehr oder weniger ganz spontan verteilt worden. Stefan hilft mir mit dem Licht und macht für euch auch noch Making-Of Fotos von den Shootings, Miriam ist unsere Visa und rückt die Modells in die richtige Pose und kümmert sich um Make-Up, meine Aufgabe ist das Fotografieren.
Was unsere fotografische Ausrüstung für dieses Projekt betrifft, halten wir uns recht zurück. Wir arbeiten lediglich mit 2 Canon Kameras, 2 Stativen, 2 Aufsteckblitzen und diversen anderem Kleinkram.
Trotz der geringen Ausrüstung (Beim Schleppen ist es allerdings genug
), versuchen wird die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Aus diesem Grund möchte ich auch zeigen, was mit nur einem entfesseltem Aufsteckblitz machbar ist. Und zwar handelt es sich um ein Foto aus dem gestrigen Shooting. Das Ergebnis, seht ihr hier:

Ich finde das Ergebnis durchaus ansehnlich. Zum Lichtsetting brauche ich nicht viel sagen. Am Schatten kann man bereits sehen wo unser entfesselter Aufsteckblitz positioniert war. Richtig! Nämlich frontal von oben. Um keine harten Schatten zu bekommen, war ein einfacher Durchlichtschirm vor den Blitz montiert. Fotografiert habe ich genau neben dem Stativ und unterhalb vom Blitz. Das Stativ stand genau rechts neben der Kamera bzw. ich mit der Kamera genau links vom Stativ.
Der Canon EX580 2 war auf volle Leistung gedreht und die Kameraeinstellungen waren grob geschätzt. Blende 8 und eine Verschlusszeit von 1/80 bei ISO 100. Unser schickes Model, die Dani, Stand ungefähr 1,5 Meter vom Blitz entfernt und ungefähr ebenso weit vom Hintergrund.
Wenn ihr Fragen habt, dann scheut euch nicht und fragt einfach nach, wir werden euch dann schnellstmöglich antworten. ![]()
Bevor ich es vergesse, möchte ich mich nochmal bei allen vor und hinter der Kamera bedanken. Ihr seid die Besten!











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