Strom für unsere Aufsteckblitze

Wie gestern angekündigt, schreib ich nun was über unsere Stromversorgung on Location. Für unsere Settings benutzen wir im Moment nur entfesselte Aufsteckblitze, weil sie gewisse Vorteile mitbringen, u.a. die Größe, die eine unschlagbare Mobilität bietet. Anfangs hatten wir für jedes Shooting mit Aufsteckblitzen, zuvor Batterien beim Discounter gekauft, denn die sind günstig und genügen für ein kurzes Shooting. Der Nachteil war, dass sie ziemlich schnell an Leistung verlieren und das Laden der Blitze, auch bei kürzeren Shootings, immer länger dauerte. Das nervt natürlich extrem, wer will schon nach jedem Auslösen warten, bis der Blitz wieder soweit ist. Kann ich euch sagen – Keiner! ;-) Ein weiterer Nachteil ist die Tatsache, dass sich innerhalb kürzester Zeit, Berge von leeren Batterien bildeten und das war dann der entscheidende Moment zu sagen “jawohl, jetzt reichts, jetzt werden Akkus beschafft.”. Natürlich gings nicht einfach drauflos und irgendwelche Akkus wurden bestellt bzw. gekauft, erstmal musste ich mich gründlich informieren. Dazu gibt es ja genügend Möglichkeiten im Netz.
Entschlossen habe ich mich dann für Sanyo Eneloops. Haben bestimmt schon viele von euch gehört.

Die Eneloop Akkus von Sanyo haben vergleichsweise eine geringe Selbstentladung gegenüber günstigeren Akkus. Man kann sie also auch einige Zeit unbenutzt liegen lassen und wenn man sie braucht auch einsetzen, ohne befürchten zu müssen, dass sie evtl. leer sein könnten. Sanyo gibt selbst an, dass die Akkus nach einem Jahr immernoch eine Kapazität von 90% aufweisen und nach drei Jahren sogar noch eine Ladung von 75% haben. Ein weiterer großer Vorteil der Akkus ist die höhere Spannungsebene. Das heißt, die Akkus behalten konstant ihre Spannung und erst, wenn der Akku kurz vor Ende ist, fällt auch die Spannung ab. Dies ist ganz wichtig, denn das ermöglicht kurze Ladezeiten bei den Blitzen. Habe es selbst festgestellt in der Praxis wie flott der Blitz mit den Eneloop lädt im Vergleich zu normalen Batterien. Die Wartezeiten verkürzen sich wirklich um einiges, war selber ganz schön überrascht. Ein weiterer Faktor der für die Eneloops spricht, sind die Kosten. Mit einem Akku kann man theoretisch 1499 handelsübliche Batterien ersetzen, da die Sanyos für 1500 Ladezyklen ausgelegt sind. Spart also Geld, da ihr keine Batterien mehr kaufen müsst und schont auch noch die Umwelt. :-)
Transportiert werden die Akkus in Akkuboxen, dort bleiben sie geordnet und es kann zu keinem Kurzschluss kommen. Am besten haben mir die Akkuboxen von Ansmann zugesagt.

Die sind sehr praktisch und vorallem auch günstig. Ich bin der Meinung, dass sie in der eBucht bereits für 2,99 Euro zu bekommen sind. Der Vorteil, man bekommt acht Akkus in eine Box und zudem lassen sich mehrere von diesen Ansmann Akkuboxen zusammenstecken. Ganz praktisch ist auch die Beschriftung, so kommt es zu keinen Verwechslungen zwischen leeren und vollen Akkus. Ich kann sie nur jedem ans Herz legen, der mit entfesselten Aufsteckblitzen arbeitet.
Nach dem Shooting müssen die Akkus wieder ans Netz, dass sie einsatzbereit bleiben, sollte man es schaffen bei nur einem Shooting die Dinger leerzublitzen, und dafür verwende ich persönlich das Technoline BC 700, das gibts für knappe 25 Euro bei Amazon.

Zwei von denen habe ich im Moment im Einsatz, bei 50 Eneloops eigentlich schon zu wenig. ;-) Das BC700 kann AAA oder AA-Akkus mit unterschiedlichen Ladeströmen laden (200, 500 und 700 mA), man kann also selbst die Ladezeit verkürzen. Auf dem Foto sieht man, dass jeder Ladeschacht sein eigenes Display hat, was in der Preisklasse bestimmt nicht Gang und Gebe ist. Weitere Vorteile sind:

  • Laden von AA und AAA-Akkus ist gleichzeitig möglich
  • Das Technoline BC700 hat eine Überhitzungserkennung und verhindert das Überladen
  • Es erkennt defekte Akkus
  • Das BC700 hat ein Entladeprogramm, heißt also es entlädt zuerst und lädt dann wieder. Das schützt Akkus vor dem Memory-Effekt.
  • Kann ältere Akkus auffrischen
  • Testfunktion zur Überprüfung  der Akkukapazität
  • Es können verschiedene Programme für jeden Ladeschacht eingestellt werden
  • und außerdem kann man sich verschiedene Daten während des Ladens anzeigen lassen z.b. abgelaufene Zeit oder Ladestrom

Mein Fazit und auch das Fazit von Stefan ist eindeutig. Es gibt im Bereich des entfesselten Blitzen keine günstigere und vorallem optimalere Lösung als den Einsatz von guten Akkus. Wenn man sie richtig pflegt, das heißt nicht in die Sonne legt oder in den Kühlschrank, werdet ihr lange Freude daran haben und fahrt somit auf Dauer wesentlich günstiger als mit einfachen Batterien. Kurz und knapp: kürzere Ladezeiten beim Blitzen, lange Ausdauer und günstig.

 


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Strom on Location

Am Abend, nach dem 2. Feuerwehrfrauenkalendershooting ;-) , also am Sonntag, hat mich noch eine E-Mail erreicht mit der Frage wie wir es mit der Stromversorgung von unseren externen Aufsteckblitzen halten. Das ist eine sehr wichtige Frage, wenn man ausschließlich mit Aufsteckblitzen arbeitet, deshalb werde ich hierzu morgen noch etwas schreiben. Also Reinschauen lohnt sich. ;-)

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Feuerwehrfrauenkalender 2012 – Zweites Shooting im Kasten

Bei diesem Shooting haben wir uns für ein vergleichsweise unkomliziertes Lichtsetting entschieden. Ein Hauptlicht mit Softbox plus Streiflicht ohne Lichtformer. Dank Galgenstativ konnte das Hauptlicht auch recht mittig platziert werden.

Wie man auf den Bildern vielleicht erkennen kann war das Wetter eher grenzwertig, kurz nachdem die letzten Fotos im Kasten waren kamen die ersten Tropfen herunter.

Die Bildidee war, dass der B-Schlauch vom Model mit schwung ausgerollt wird und genau dieser Moment eingefangen werden sollte.

Ich hoffe das war ausführlich genug, aber die Bilder sagen ja auch noch 7000 Wörter ;-)

Eine Gute Woche und viele Grüße, Stefan

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Kalender 2011

Tja liebe Leute die Zeit drängt und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Aus diesem Grund, muss der Kalender jetzt raus und daher habe ich mich für eine Bestellfrist entschieden. Für euch heißt das, dass der Feuerwehrfrauenkalender für 2011 bist spätestens 26.12. bestell werden muss. Bestellungen danach können leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Zum Kalender:

Wo kann man den Kalender kaufen?

Den Kalender kann man unter www.bosst.de/kalender-2011/ bestellen.

Bestellungen können bis spätestens 26.12. um 17.00 Uhr berücksichtigt

werden.

Was kostet der Kalender?

Der Kalender kostet 19 Euro

Welches Format hat der Kalender?

DIN A3 im Querformat auf 250g/qm Papier

Wie erfolgt die Bezahlung?

Die Bezahlung erfolgt ausschließlich bar bei Abholung

Wo kann man den Kalender abholen und bezahlen?

Im Feuerwehrgerätehaus Daisendorf, Schulstraße 3, 88718 Daisendorf

Wann kann man den Kalender abholen im Feuerwehrhaus Daisendorf?

Termine werden per E-Mail bekannt gegeben

Weitere Fragen, gerne in die Kommentare oder per Kontaktformular.

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Feuerwehrkalendershooting #6

Am Sonntagvormittag habe ich Timo (Mr. BossT) zum sechsten Shooting zum Thema Feuerwehrkalender begleitet. Für das Jahr 2011 ist geplant, dass wir einen (pin-up-artigen) Kalender zur Thematik Feuerwehr produzieren. Ziel ist Low-Cost aber High-Quality. Das Besondere ist, dass hierbei nur ehrenamtlich aktive Feuerwehrfrauen aus dem Bodenseekreis im jeweiligen Feuerwehrgerätehaus fotografieren. Manche Leute haben auch schon behauptet, dass man den Kalender auch im Kindergarten aufhängen könnte. :-) Am Sonntag Nachmittag gings hierzu nach Oberteuringen wo wir drei Außensettings durchführten. Diesmal haben wir die gleiche Materialschlacht geschlagen wie sonst auch.

Zur Dekoration:

  • LF 10/6 Funkrufname: Florian Oberteuringen 42
  • Hohlstrahlrohr
  • Unterflurhydrant
  • Oberflurhydrant
  • uvm.
  • Diverse Kleidungsstücke u. A. Feuerwehr Einsatzkleidung

“Man”power:

  • Timo als Fotograf
  • Martin als Bestboy, Lichttechniker
  • Katta als Stylistin
  • Laura, und Tina als Modells
  • Matze als Fahrer und Maschinist
  • Miri als Mädel für Alles
  • Ich als Making-Off-Fotograf und Papparazzi

So das waren schon mal die groben Rahmenbedingungen. Ohne nun zuviel verraten zu wollen, sage ich einfach mal, dass wirklich erstklassige Fotos entstanden sind. :-)

Da wir in unserem Blog auch technisch etwas bieten wollen, erkläre ich heute auch noch unsere vier Settings.

Setting 1: Outdoor, Wolkig, Kalt, Hohlstrahlrohr, Wasser. Beim ersten Setting war das Ziel es wie einen kleinlöschangriff aussehen zu lassen. Lichtsetting in V-Form.

Setting 2: Outdoor, Maschinistenposten, Wolkig, Nicht gar so kalt. Beim zweiten Setting war das Ziel es wie ein Maschinistenposten aussehen zu lassen. Lichtsetting in V-Form.

Setting 3: Outdoor, Wolkig, Arschkalt (gefühlte -10°C), Unterflurhydrant, Hydrantenschlüssel, Wasser. Beim dritten Setting war die Pose die, den Hydranten aufzudrehen. :-) Schaut Euch die Fotos an, man merkt es den Modells nicht an, dass es wirklich kalt war, tolle Leistung!

Schaut Euch doch mal die Making-Of Fotos an, dann stellt Euch vor, wie die wirklich professionellen Orginalfotos ausschauen! Nun viel Spaß mit den Making-Of Fotos  :-D

Die Fotos dienen nur als Appetizer :-) die fertigen Originalbilder sehen 100-1000x besser aus ;-) Aber die gibts frühestens zum Kalenderrelease ;-)

Vielen Dank nochmals an Alle Beteiligten! Die Story und Fotos von Shooting #6 gibts dann im laufe der Woche, vielleicht schon morgen!

Ich wünsche eine angenehme Woche, Gruß Stefan

P.S.: Über Kommentare freuen Wir uns natürlich immer! ;-) Übrigens kann man inzwischen den Kalender auch vorbestellen!

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